Deklination

Dekliniert werden SubstantiveAdjektive, Artikel und Pronomen gemäß Kasus (Fall). Im Deutschen wie u. a. im Lateinischen dient die Flexion (Beugung) dazu, die Beziehung der Satzglieder zueinander festzulegen und die Bedeutung des Gefüges bereits durch die entsprechenden Wortformen auszudrücken.

Man unterscheidet folgende Fälle:

  1. Fall: Nominativ (Wer- oder Was-Fall)

    Bsp.: "Martina denkt an Peters Freund und widmet ihm ein paar Zeilen." (Wer denkt und widmet? – Martina.)

     
  2. Fall: Genitiv (Wessen-Fall)

    Bsp.: "Martina denkt an Peters Freund und widmet ihm ein paar Zeilen." ([An] Wessen Freund [denkt sie]? – Peters.)
     
     
  3. Fall: Dativ (Wem-Fall)

    Bsp.: "Martina denkt an Peters Freund und widmet ihm ein paar Zeilen." (Wem widmet sie ein paar Zeilen? – Ihm, seinem Freund.)


  4. Fall: Akkusativ (Wen- oder Was-Fall)

    Bsp.: "Martina denkt an Peters Freund und widmet ihm ein paar Zeilen." (An wen denkt sie? Was widmet sie ihm? – An den Freund, ein paar Zeilen.)

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