Anapher

Wiederholung am Satz-/Versanfang mit dem Ziel einer (emotionalen, bildhaften) Verstärkung des beschriebenen Gedankens oder Sinneseindruckes, oft verknüpft mit der Alliteration.

Bsp.:

Fremd ist, was deine Lippen sagen, fremd ist dein Haar, fremd ist dein Kleid ...“, (Fremd ist, was deine Lippen sagen, Rainer Maria Rilke)

"das Wasser rauscht’, das Wasser schwoll" (Der Fischer, Goethe) – hier bildet die auch rhythmusgleiche Wiederholung förmlich eine Wellenbewegung ab.

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