Onomatopoesie

Onomatopoetisch heißt "lautmalerisch". Die Onomatopoesie ist ein sowohl in der Dichtung als auch in der Alltagssprache verwendetes Stilmittel und beschreibt das durch den Klang eines Wortes transportierte Bild oder den akustischen Eindruck desselben.

Wird oft (nicht zuletzt in Comics) für spezifische Laute von Tieren oder für besondere Geräusche verwendet. Bsp.: kikeriki, miau, wuff-wuff, "jaul", "wusch!", "peng!" "zisch!", "schluchz" etc.

Aus dem Bedürfnis, Geräusche in Worten abzubilden, sind eine ganze Reihe entsprechender Verben entstanden: tschilpen, brabbeln, rotzen, zischen, klimpern, rasseln, hecheln.

Letztendlich bilden auch ganz "normale" Wörter einen gewissen akustisch erfahrbaren Bedeutungsinhalt ab, man vergleiche ein entsprechend dunkel intoniertes und langgezogenes "groooß" mit einem hellen, hoch gesprochenen "winzig". Ein Umstand, welcher selbstverständlich von Sprache zu Sprache variiert.

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