Mit Redundanz (redundant = überreichlich, überzählig, überflüssig) wird die unnötige Ergänzung einer sprachliche Information in Form eines gleichbedeutenden Wortes, Satzteils oder einer Vorsilbe bezeichnet.
Wie in der Tautologie kann sie bewusst eingesetzt der Verstärkung des Gesagten dienen ("er raste und tobte vor Wut"), oft ist die Redundanz aber auch Ausdruck eines nicht besonders gelungenen Schreibstils: "Wie ich bereits schon gesagt habe, ...", "Im Anschluss hat er dann gleich sofort die Maßnahme veranlasst", "das ist doch schon im Vorfeld vorprogrammiert" (wobei in diesem Beispiel "vorprogrammiert" an sich ein redundanter Ausdruck wäre). Verzichtbare Füllwörter wie "doch"," schon", "dann" oder "noch" können die Sache noch auf die Spitze treiben.
Redundanzen entstehen häufig auch aus Unkenntnis der genauen Bedeutung eines Fremdworts – aus dem Bestreben, eine Sache möglichst präzise zu benennen, werden unfreiwillige Sinndopplungen geschaffen: "das Basis-Fundament", "das optische Erscheinungsbild" (ein Erscheinungsbild impliziert bereits den optischen Eindruck), "eine kilometerlange Baum-Allee","wir brauchen mehr transparente Klarheit und innovative Neuerungen".